Das vergangene Jahr endete tragisch mit dem plötzlichen Tod der Katzenhausleiterin Britta Arend, die mit nur 56 Jahren an den Folgen ihrer COPD verstarb. Sie war eine engagierte Tierschützerin, deren Tod eine große Lücke hinterließ. Dank des Einsatzes des jungen Teams, freiwilliger Helfer und der neuen Mitarbeiterin Valerie Niklas konnte der Betrieb im Katzenhaus jedoch fortgeführt werden.
Kaum hatten wir uns als Tierschützer von den ersten Folgen des schrecklichen Ukrainekrieges erholt und viele Geflüchtete gemeinsam mit ihren geliebten Tieren versorgt, da kam der nächste Schreck: Enorm gestiegene Heiz- und Stromkosten und eine enorm gestiegene tierärztliche Gebührenordnung, was leider zu einer vermehrten Abgabe insbesondere von unkastrierten weiblichen Katzen führte, da sich einige die hohen Kastrationskosten nicht mehr leisten können.
Kaum hatten wir als Tierschützer die Coronakrise halbwegs glimpflich überstanden, so wurden auch wir vom Krieg in der Ukraine und dem damit verbundenen Flüchtlingselend konfrontiert. Die Hauptaufgabe für uns bestand darin, auch den Tieren der Geflüchteten Hilfe anzubieten. Der Deutsche Tierschutzbund war direkt mit Notfallteams an der ukrainisch-polnischen Grenze vertreten.
Geschafft, endlich nach über 40-jährigem Vereinsbestehen haben wir sie, unsere saarländische Katzenschutzverordnung, gültig ab dem 21. Januar 2021. Diese Katzenschutzverordnung regelt, dass an Stellen mit größeren Katzenpopulationen (mehr als 3 Tiere) in einem Umkreis von 2 km eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Kraft tritt.
Schön, Sie auch in dieser schwierigen Zeit an dieser Stelle wieder begrüßen zu dürfen! Wir möchten Sie wie jedes Jahr über das vergangene Jahr informieren, haben aber auch aktuelle Informationen zum Thema »Coronavirus und Haustiere« für Sie vorbereitet. Aber zunächst einmal der Rückblick: Ein ereignisreiches Jubiläumsjahr liegt hinter uns. 40 Jahre für die Katz und das musste gefeiert werden!